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Die nächste Montagsaktion findet am 23. April 2018 statt. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Neumarkt/Zugang Kirchstr.

Erfolgreich abgewehrt.

Alle Beiträge von SOLINGEN AKTIV zu den Ratssitzungen

gibt es hier:

SOLINGENS AKTIVE DES JAHRES 2017: Die Abstimmung

 

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Fauler Kompromiss beim Tarifabschluss…

6% mehr Lohn, mindestens 200 Euro mehr im Monat - vor allem für die unteren Einkommensgruppen - war die Ausgangsforderung von Verdi zu den Tarifver-handlungen 2018.

7,5% sind es zwar nun geworden, die aber gibt es nur scheibchenweise. Zum 1. März 2018 soll es demnach im Schnitt 3,19 Prozent mehr geben, zum 1. April 2019 3,09 Prozent mehr und zum 1. März 2020 weitere 1,06 Prozent.

Azubis erhalten 100 Euro mehr.

Dazu gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Das wollen uns die Akteure nun als guten Tarifabschluss verkaufen.

In Wirklichkeit streuen sie den Beschäftigten Sand in die Augen! Denn der Tarifabschluss ist gerade für die unteren Einkommensgruppen ein Witz! Von den geforderten 200 Euro monatlich mehr bleiben den Beschäftigten neben den moderaten Lohnsteigerungen gerade einmal 8,33 Euro mehr im Monat.

Profiteure des Abschlusses sind hauptsächlich die hohen Einkommen während die unteren Einkommen nicht in gleicher Stärke nachziehen können.

Das kann die Kolleginnen und Kollegen nicht zufriedenstellen!

Gerade angesichts der derzeitigen öffentlichen Diskussionen um die schlechte Bezahlung z.B. in den Pflegeberufen ist dieser Tarifabschluss eine Ohrfeige für die Menschen in der Pflege!

„Das war nicht Bzirskes Meisterstück“ titelte heute prompt auch das Handelsblatt! In der Tat haben die Schreiber dort Recht. Sieht der faule Tarifkompromiss doch eher nach Klassenzusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern aus als nach Einsatz der vollen Kampfkraft der Kolleginnen und Kollegen. Die war da! Seit Beginn der Tarifauseinandersetzung bis heute sind insgesamt mehr als 1 Million Gewerkschafter für ihre Forderungen auf der Straße gewesen!

Dieser faule Kompromiss muss von der großen Tarifkommission, die dem Ergebnis noch zustimmen muss, abgelehnt werden denn er entspricht in keinster Weise der ursprünglichen Forderung!

Pressemitteilung vom 28. Februar 2018:

 

Solingen als Musterkommune für den Nulltarif im ÖPNV

SOLINGEN AKTIV schlägt vor, dass sich die Stadt Solingen im Verbund mit dem VRR bei der Bundesregierung als Musterkommune für den Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr bewirbt. Die Ziele: saubere Luft und eine sozialverträgliche Mobilität für alle Bürger.

Am 26. Februar haben das die 5 von der Bundesregierung dafür ausgewählten Kommunen abgelehnt. Unter 3 Bedingungen halten wir Solingen dafür aber hervorragend geeignet: 1. Die Energie der öffentlichen Verkehrsmittel muss sauber erzeugt werden. Dafür hat Solingen mit dem O-Bus-System und den neuen Batterie-Oberleitungsbussen (BOB) hervorragende Bedingungen. 2. Das Netz muss ausgebaut und zuverlässiger werden. 3. Die Kosten dürfen nicht auf die Kommunen abgewälzt, sondern müssen von der Bundesregierung bzw. den Autokonzernen bezahlt werden, die mit ihren betrügerischen Abschalt-Vorrichtungen bei Diesel die Luft verpesten. Damit könnte der auch in Solingen über dem Grenzwert liegende Stickoxidausstoß vermindert und Fahrverbote für Diesel-PKW verhindert werden.

Bei einem Infostand in der Innenstadt am vergangenen Samstag fand ein Flyer von SOLINGEN AKTIV dazu überwiegend Zustimmung – vor allem bei Rentnern, Sozialleistung-Empfängern und jungen Menschen. Hauptfrage war die Finanzierung und das Misstrauen in die Bundesregierung, ob sie das übernimmt.

Na sowas. Da wird unser Wahlplakat von 2014 ja wieder schön aktuell...sogar bis in die Tagesschau hat's der Nulltarif im ÖPNV geschafft.

Zweiter Warnstreik im Bergischen am 22ten Januar 2018 in Solingen!

600 Kolleginnen und Kollegen fanden sich am 22.01.2018 am Neumarkt vor dem Hofgarten zum zweiten Warnstreik in der Metall-Tarifrunde 2018 zusammen. Hauptredner war der erste Bevollmächtigte der Geschäftsstelle Remscheid/Solingen, Marko Röhrig. In seiner Rede betonte er die Kampfbereitschaft der Metaller zur Durchsetzung der Forderung nach 6% mehr Lohn über 12 Monate und der auf zwei Jahre befristeten Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden bei Kolleginnen und Kollegen in besonderen Lebenssituationen, wie der Pflege von Familienangehörigen, der Kinderbetreuung, Menschen in gesundheitsgefährdenden Berufen und Schichtarbeit. Ein Teillohnausgleich soll den Betroffenen den Lohnverlust erleichtern. Die Arbeitgeber lehnen diese Forderung ab und bieten ihrerseits 2% mehr Lohn über 15 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro. Die Reduzierung der Arbeitszeit lehnen sie ab.

Die Belegschaften und die IG Metall sind kampfbereit, notfalls geht es Ende Januar in den ersten 24 stündigen Warnstreik seit vielen Jahren der Ruhe, betonte Röhrig.

 

Unser Mitglied und IG Metaller Andreas Fischer spannte den Bogen in seinem Redebeitrag über regionale Grenzen hinweg und nahm die vom Unternehmerverband aufgestellte These der Ungleichbehandlung von Teilzeitbeschäftigten und den 28 Stündlern ins Visier. Er ergänzte Röhrigs Rede um Forderungen für prekär Beschäftigte, forderte die Unternehmen auf, mehr auszubilden. Er appellierte an die Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben, das Ausbildungsangebot der Gewerkschaften zu nutzen.

 

SOLINGEN AKTIV solidarisiert sich im Tarifkampf der IG Metall mit ihren Forderungen und wünscht dabei einen erfolgreichen Abschluss.

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